Bottle+ knackt 100'000 Franken Grenze

Mit einer Crowdfunding-Kampagne will Bottle+ die notwendigen Mittel sammeln, um ihren mobilen Wassersprudler zur Marktreife zu bringen. Zwei Wochen nach dem Start haben über 500 Unterstützer bereits 100'000 Franken zugesagt, rund viermal mehr als ursprünglich vom Startup angestrebt.

In jedem vierten Schweizer Haushalt steht ein stationärer Wassersprudler, um bequem in der eigenen Küche Sprudelwasser zu produzieren und auf den Kauf und Transport von PET Flaschen verzichten zu können. Einen mobilen Wassersprudler gibt es dagegen bisher noch nicht. Diese Marktlücke will das Startup Bottle+ schliessen: Ihre wiederverwendbare Trinkflasche ist mit einem abschraubbaren Adapter ausgestattet, der einen integrierten CO2 Tank enthält. Dieser ist das Herzstück des technischen Konzepts, für das ein Patent eingereicht wurde und ermöglicht die Sprudelwasserproduktion überall.

«Gezielte Social Media Werbung hat gezeigt, dass viele Menschen das Bedürfnis haben, Sprudelwasser unterwegs und ohne Einwegplastik zu konsumieren», erzählt CEO Christian Käser, ein Umweltingenieur Alumnus der ETH Zürich. Seit rund einem Jahr arbeitet das Team deshalb am Projekt und hat in dieser Zeit einen funktionierenden Prototypen entwickelt, welcher fortlaufend weiterentwickelt wird. Die gesamten Entwicklungskosten konnten bisher durch Preisgelder aus Start-up-Wettbewerben gedeckt werden.

Nun jedoch wird ein grösserer Geldbetrag benötigt, um das Produkt bis zur Marktreife weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund hat Bottle+ Ende August eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform «Kickstarter» lanciert. Dort kann man das Produkt zu einem vergünstigten Preis vorbestellen. Bisher stimmt die Nachfrage. Zwei Wochen nach dem Start haben mehr als 500 Unterstützer gut 100'000 Franken zugesagt. Angestrebt hatte Bottle+ ursprünglich 27'000 Franken. Die Kampagne läuft noch gut drei Wochen.

(SK)
Bild: Die fünf Bottle+ Ko-Gründer Linus Lingg, Christian Käser, Gregor Heusser, Luca Serratore, Nicolas Wild (von links)